Verleih / Verkauf von:

Lagerungsprodukten
Parenterale Ernährung / Sondenkost
Inkontinenzprodukte
Gehhilfen
Kompressionsstrümpfe
Bandagen
Gymnastikartikel wie div. Bälle, Bänder,
Massageartikel
Therapiehilfsmittel

Wir führen ein breites Sortiment an zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln.

Unser Service für alle Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen:

Direktabrechnung mit Ihrer Pflegekasse bei „zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln“

Seit dem 1. Januar 2006 ist es möglich, sogenannte „zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel“ direkt über die Stadt-apotheke Schönau zu beziehen und über uns mit den Pflegekassen abrechnen zu lassen. Somit ersparen Sie sich den Aufwand der monatlichen Abrechnung mit den Pflegekassen.

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind Produkte, die wegen der Beschaffenheit Ihres Materials oder aus hygienischen Gründen in der Regel nur einmal benutzt werden können und für den Wiedereinsatz nicht geeignet sind. Die Dauer der Benutzung ist hierbei unerheblich. Es handelt sich hierbei z.B. um saugende (auch wiederverwendbare) Bettschutzeinlagen (Krankenunterlagen), Einmalhandschuhe, Fingerlinge, Einmalschürzen, Händedesinfektionsmittel, Flächendesinfektionsmittel, etc.).

Voraussetzung ist eine entsprechende Kostenübernahmeerklärung, die der Versicherte von der Pflegekasse erhält. Diese tritt als Abrechnungsunterlage anstelle der ärztlichen Verordnung. Auf dieser Kostenübernahmeerklärung sind die abzugebenden Produkte aufgelistet. Der Pflegebedürftige bzw. der Empfänger der Leistungen muss dann nur noch monatlich eine Erklärung zum Erhalt der Pflegehilfsmittel ausfüllen und unterschreiben.

Die Leistungspflicht der Pflegekasse ist je Pflegebedürftigen und Monat auf 40 Euro begrenzt. Die hierfür zu verwendeten Produkte müssen bestimmte Qualitäts- und Preiskriterien erfüllen. Wir bieten Ihnen in allen Kategorien qualitäts- und preisgünstige Produkte an.

Für viele Krankenpflegeartikel, Bandagen, Gehhilfen (Krankenstöcke, Krücken) haben wir spezielle Zulassungszertifikate und Verträge
mit vielen Krankenkassen abgeschlossen. Bitte fragen Sie uns.

Ebenso für Inkontinenzprodukte (aufsaugende Windeln) und ableitende Katheter/ -beutel.
Sie erhalten bei uns eine individuelle Beratung und ggf. Proben um Ihren Bedarf zu ermitteln.

Da bei diesen Produkten eine spezielle Beratung erforderlich ist und bei einigen Produkten wie z.B. Kompressionsstrümpfen oder Bandagenanpassungen der persönliche Kontakt nötig ist, bitten wir um persönliche Kontaktaufnahme mit uns:
per e-Mail oder Telefon (06228/8241) oder Fax (06228/437).

Pflegen Sie zuhause einen Angehörigen mit anerkanntem Pflegegrad?
Dann können Sie unseren Service der kostenlosen Belieferung mit erstattungsfähigen Pflegehilfsmitteln im Wert von bis zu 40 EUR je Monat nutzen. Pflegebedürftige und die sie pflegenden Personen haben einen gesetzlichen Anspruch auf sogenannte Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Dies sind Hilfsmittel, die entweder Ihnen die Pflege oder dem Patienten den Alltag erleichtern.

Hierfür gelten drei Grundvoraussetzungen:
• Der Pflegebedürftige hat einen anerkannten Pflegegrad.
• Der Pflegebedürftige lebt zu Hause, in einer WG oder in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen.
• Der Pflegebedürftige wird (auch) von Angehörigen, Freunden oder Bekannten gepflegt.

Pflegehilfsmittel einfach, monatlich und kostenfrei erhalten?
Sie brauchen kein Rezept, um Pflegehilfsmittelkosten bis maximal 40 Euro erstattet zu bekommen, sondern können den Antrag auf Kostenübernahme bei der Pflegekasse einfach hier in Ihrer Stammapotheke abgeben.

1. Sie füllen folgendes Formular aus und senden dieses durch den Versichertenbzw. dessen Bevollmächtigten unterschrieben an uns zurück.
zum Formular

2. Wir holen anschließend die Genehmigung bei Ihrer Pflegekasse ein.
(Die Genehmigung erfolgt in der Regel binnen vier Wochen. In Ausnahmefällen kann die Genehmigung befristet sein.)

3. Nachdem die Kasse Ihren Antrag genehmigt hat, erhalten Sie von uns Ihr Pflegehilfsmittel-Monatspaket.
Den Erhalt quittieren Sie per Unterschrift.

4. Wir rechnen direkt mit der Pflegekasse ab.

Die Zusammenstellung der Hilfsmittel können Sie jederzeit ändern und Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen.

Neuregelung der Pflegehilfsmittelpauschale
Das erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) gilt seit dem 1. Januar 2015. Die Pflegekasse übernimmt seitdem jeden Monat bis zu 40 Euro für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, sofern ein Pflegegrad vorliegt. Wenn Sie mehr Pflegehilfsmittel benötigen, müssen Sie die Kosten, die über dem monatlichen Erstattungshöchstbetrag von derzeit 40 Euro liegen, selbst bezahlen.

Was sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel?

Saugende Bettschutzeinlagen zum einmaligen Gebrauch
Diese nehmen Körperflüssigkeiten auf und schützen dadurch Bett und Bezüge; der Pflegebedürftige liegt trocken.

Schutzbekleidung/Schutzschürzen
(Sie dienen dem Schutz vor Verunreinigungen. Sie bestehen aus transparentem Kunststoff, sind wasserfest und feuchtigkeitsabweisend.

Einmalhandschuhe
Einweghandschuhe sind unersetzbare Hilfsmitteln in der Pflege.
Sie schützen alle an der Pflege Beteiligten vor Keimen, Schmutz oder Infektionen.

Einmalhandschuhe
Einweghandschuhe sind unersetzbare Hilfsmitteln in der Pflege. Sie schützen alle an der Pflege Beteiligten vor Keimen, Schmutz oder Infektionen.
Desinfektionsmittel für Flächen
Flächendesinfektionsmittel wird in allen Bereichen angewendet, in denen die Gefahr besteht, dass Flächen mit Krankheitserregern bedeckt sein könnten. Sie können die Desinfektionsmittel sowohl im Sanitärbereich als auch in Räumen nutzen, in denen Lebensmittel verarbeitet werden. Betroffene Bereiche sollten regelmäßig und großflächig mit Flächendesinfektionsmittel behandelt werden, um das Risiko einer Infektion zu minimieren.
Desinfektionsmittel für Hände
Händedesinfektion dient dem hygienischen Schutz vor Keimen und macht einen wesentlichen Teil der Risikoverringerung von Infektionskrankheiten aus. Sie sollten Händedesinfektionsmittel daher im Pflegealltag regelmäßig und entsprechend der Gebrauchsanweisungen nutzen. Damit schützen Sie auch Ihren Pflegebedürftigen bestmöglich.

Wiederverwendbare Bettschutzeinlagen
Wiederverwendbare bzw. waschbare Bettschutzunterlagen (PG 51) gehören dem Wortsinn nach nicht zu den zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln, dennoch erstatten unserer Erfahrung nach viele Pflegekassen zusätzlich die Kosten für bis zu zwei Unterlagen pro Jahr.
Der Vorteil: Waschbare Bettschutzeinlagen sind deutlich formstabiler als Wegwerfeinlagen und verursachen weniger Müll. Der Antragsteller zahlt hier 10 Prozent der Kosten zu. Ausnahme: Versicherte, die von der Zuzahlung befreit sind.
Mundschutz und Fingerlinge
Ein Mundschutz schützt sowohl Pfleger als auch Pflegebedürftige vor Krankheitserregern. Er ist schon in dem Moment ratsam, in dem der Pflegebedürftige oder die Pflegeperson erkältet ist und es schnell zu einer Ansteckung kommen kann. Fingerlinge sind zwar anerkannte Pflegehilfsmittel; Experten raten jedoch zur bevorzugten Verwendung von Handschuhen aufgrund der besseren Schutzwirkung.